News am Parler

Viele der diesjährigen Kängurupreisträgerinnen und -preisträger am Parler-Gymnasium, denen Schulleiter Eich im Beisein der organisierenden Lehrerin Martina Friedel (rechts) herzlich gratuliert.
Viele der diesjährigen Kängurupreisträgerinnen und -preisträger am Parler-Gymnasium, denen Schulleiter Eich im Beisein der organisierenden Lehrerin Martina Friedel (rechts) herzlich gratuliert.

Der Mathematikwettbewerb Känguru erfreut sich steigender Beliebtheit bei den Schülerinnen und Schülern des Parler-Gymnasiums. Waren vor einigen Jahren nur die Klassen 5 und 6 beteiligt, sind es mittlerweile die Klassen 5 bis 8, die sich den mathematischen Knobeleien, Kopfnüssen und Logikrätseln des Känguru-Wettbewerbs stellen. Ob nun gerätselt werden soll, wie oft die 50-jährige Schuldkröte Rosi Jahreszahlen miterlebt hat, in der eine Ziffer dreimal vorkommt oder die Höhe von Tellerstapeln berechnet werden soll, ob es darum geht, Zahlenschlösser zu knacken oder die richtige Route zum Umrunden von 5 Bojen zu finden ist – Känguru ist weit mehr als Rechnen und liefert zum teil erstaunliche Ergebnisse. Damit fördert es die Freude am logischen Denken und kann zeigen, dass Mathematik durchaus Spass macht. Darum geht es in erster Linie am Parler-Gymnasium, Wettbewerbe, die Freude am Lernen machen und die Neugier für Neues wecken.
Mit Preisen für besonders herausragende Ergebnisse konnte Schulleiter Thomas Eich folgende Schülerinnen und Schüler auszeichnen: Aus den Klassen 5 Florian Brix mit dem unglaublichen Ergebnis der vollen Punktzahl, damit alle Aufgaben richtig und auch das T-Shirt für den weitesten Kängurusprung (Anzahl an richtigen Aufgaben in Folge), dazu Leonie Wolfmüller, Jakob Szegedi und Hamoud Alhajothman. Aus den Klassen 6 Luca Grünberger, Nora Kümmel, Simon Schaal, Tom Nierobisch, Mika Bayer, Annika Stecher und Gottlieb Damjan Schachner. Aus den Klassen 7 Malte Brix. Aus den Klassen 8 Rico Kümmel, Tim Bader, Leonard Baumann und Frieder Krauss.
Ein herzlicher Glückwunsch gilt aber allen Teilnehmenden, die sich dieser besonderen Herausforderung gestellt haben und auch alle stolz auf ihr Ergebnis sein dürfen.

22.06.2022

Viva la vida!

Die Musik-Ensembles des Parler-Gymnasiums feiern das Leben

 

Am vergangenen Sonntagabend spielten sich Chor, Orchester und Bigband des PG im Rahmen der „Serenadenkonzerte“ des Stadtverbands Musik & Gesang beherzt wieder zurück in die lang vermisste Konzert-Normalität.

Es waren schwierige Monate und Jahre, durch die alle Kulturschaffenden gegangen sind. Ob professionelle Künstler, Laienensembles oder eben Schul-Orchester, -Bigband und –Chor: Die Pandemie-Maßnahmen haben die für eine erfolgreiche Probenarbeit notwendige Kontinuität pulverisiert und in vielerlei Hinsicht Spuren hinterlassen. Der Probenmangel, die Verkleinerung der Besetzung sind die offensichtlichsten. Nicht ganz so deutlich, aber nicht weniger spürbar sind die mentalen Rückstände: Man muss teilweise wieder lernen, die Bequemlichkeit zu überwinden, vor die Türe zu gehen und die Gemeinschaft zu suchen.

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Viva la vida!

Die Musik-Ensembles des Parler-Gymnasiums feiern das Leben

 

 

Am vergangenen Sonntagabend spielten sich Chor, Orchester und Bigband des PG im Rahmen der „Serenadenkonzerte“ des Stadtverbands Musik & Gesang beherzt wieder zurück in die lang vermisste Konzert-Normalität. Es waren schwierige Monate und Jahre, durch die alle Kulturschaffenden gegangen sind. Ob professionelle Künstler, Laienensembles oder eben Schul-Orchester, -Bigband und –Chor: Die Pandemie-Maßnahmen haben die für eine erfolgreiche Probenarbeit notwendige Kontinuität pulverisiert und in vielerlei Hinsicht Spuren hinterlassen. Der Probenmangel, die Verkleinerung der Besetzung sind die offensichtlichsten. Nicht ganz so deutlich, aber nicht weniger spürbar sind die mentalen Rückstände: Man muss teilweise wieder lernen, die Bequemlichkeit zu überwinden, vor die Türe zu gehen und die Gemeinschaft zu suchen.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Schulleiter Thomas Eich erfüllten die Stimmen des Chores die laue Sommerluft, während die Sonne hinter dem Bühnendach hervorschaute. Ob in den Versen über freundliche Worte und schweres Gepäck in „palabras y maletas“, ob im nachdenklichen „Vois sur ton chemin“ oder in der lebhaften Reminiszenz an die Kraft der Lieder („This is the life“): Die Sängerinnen und Sänger nutzten die Gelegenheit, endlich wieder frei aufzuatmen und unbeschwert zu singen. Schön, dass sie dabei in die freundlichen Gesichter eines großen Publikums blicken durften und mit überschwänglichem Applaus belohnt wurden. Die gestaffelten Auftritte der „klassischen“ Ensembles – Junge Streicher, Kammer-Ensemble und Orchester – belegten einmal mehr die liebevolle und engagierte pädagogische Arbeit von Dorothee Proske und Thomas von Abel. In „Let´s rock!“ durften selbst die Kleinsten mit dem ihnen zur Verfügung stehenden musikalischen Vokabular aufspielen. Ein verträumt-verspäteter Zwischenruf – „Let´s rock!“ - eines offensichtlich sehr jungen Zuschauers untermalte die Magie des Moments. Stilsicher und klangstark interpretierten anschließend Orchester und Kammer-Ensemble die Händelsche „Feuerwerksmusik“. Durch die kurzweiligen Ausführungen Dorothee Proskes wurden die Bilder der ursprünglichen Festlichkeiten und der damit verbundenen Turbulenzen lebendig. Wie ebenfalls in der Moderation erwähnt nimmt Thomas von Abel eine wichtige Rolle in der Orchesterarbeit am Parler-Gymnasium ein. Seine jahrzehntelange Erfahrung in der pädagogischen Orchesterarbeit, seine unermüdliche Geduld und Liebe zum Detail machten eine konstruktive Probenarbeit in den „Corona“-Jahren überhaupt erst möglich.
Mit „Wellerman“ und „Viva la vida!“ zeigten die hauptsächlich aus Streichern zusammengesetzten Ensembles ihre schwungvolle, ja rockige Seite.
Die Bigband und die Parler-Combo unter der Leitung von Eva Nagl gestalteten den dritten Teil des Programms. Aktuelle Popsongs wie „Start a fire“ aus dem Film „La La Land“ wechselten sich ab mit Jazz-Standards und zeigten die Vielseitigkeit der Ensembles, aber auch einzelner Musikerinnen, die zum Teil in allen Formationen der Schule mitmusizieren, drei oder vier Instrumente spielen und auch noch großartig singen. Es wurde gegroovt, gerockt, geswingt. Die Frauenstimmen des Chores formierten sich zum souligen Background-Chor und die jungen Spieler gaben sich bei ihren frei improvisierten Solis fast wie gestandene Profis. Die Sängerin Celina Bindemann glänzte durch ihre Bühnenpräsenz und ihre abwechslungsreiche Stimme. Die offensichtliche Spielfreude machte die von Eva Nagl beschriebenen Schwierigkeiten und Hürden der musikalischen Arbeit unter Pandemie-Bedingungen schnell vergessen. Unerwähnt blieben sie nicht, waren sie doch Teil der Schulwirklichkeit, der man sich am Parler-Gymnasium wie an anderen Schulen und Institutionen auch erfolgreich gestellt hat.
Die Unbeschwertheit, mit der alle Akteure aufspielten und die allgemein herzliche und offene Atmosphäre zeigten, dass es sich lohnt, auch gegen Widerstände „am Ball“ zu bleiben. Gerade die Jüngeren und Jüngsten haben unter den Restriktionen und Zwei-Dimensionalitäten gelitten, weil kein Bildschirm der Welt die Wirklichkeit ersetzen kann. Die Ermüdungserscheinungen, die die Pandemie mit sich gebracht hatte, wurden im gemeinsamen Erlebnis abgeschüttelt. Diese beherzten Schritte zurück in ein buntes und agiles kulturelles Leben waren erfrischend und machten Mut und Lust auf mehr. Viva la vida – es lebe das Leben!

me

 

 

24.05.2022

Gestaltung: Eduard Losing,   11.05.2022

Friedenswoche am Parler – der Krieg in der Ukraine macht betroffen

Angst, Leid und Trauer sind Gefühle, mit denen Bürger der Ukraine täglich konfrontiert werden. Auf der Flucht oder im Kampf riskieren sie ihr Leben, um für Frieden und Gerechtigkeit zu kämpfen, um ihre Freiheit und die Demokratie zu verteidigen.
Auch die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und Eltern des Parler-Gymnasiums hat die aktuelle Lage in der Ukraine schwer betroffen gemacht, weshalb sie eine Friedenswoche veranstalteten. Initiativen kamen aus der SMV des Parlers, der Elternschaft und dem Kollegium fast zu gleichen Teilen. Vom 14. bis 18.03 fanden viele Aktionen statt, die nicht nur Betroffenheit, Mitgefühl und Solidarität, sondern auch Hilfen und Spenden einbrachten.

Beim Friedensengellauf, bei dem die Eltern eine Spende pro gelaufene Runde ihres Kindes zahlten, kamen an die 8.200€ zusammen mit denen unter anderem die Hilfsaktion des DRK Schwäbisch Gmünd unterstützt werden soll. Auch die Kuchenverkäufe brachten viele Spenden ein. Gespendet wird aber weiter, da der Kontakt zu einem kleinen Hilfskonvoi besteht. So sammeln weiter viele Klassen Hilfsgüter, von Hygieneartikeln über den medizinischen Bereich bis hin zu Lebensmitteln und Spielzeug – es liegt eine Liste der Güter vor, die dringend benötigt werden.

Lehrer und Schüler starteten auch kreative Aktionen, bei denen sie musizierten, Pakete packten oder ein Plakat mit dem Wort мир, was auf Russisch für Ruhe und Frieden steht, gestalteten und auf dem Schüler und Lehrer unterschreiben konnten, unterschreiben gegen eine kleine Spende, die auch helfen soll, das Leid durch den sinnlosen Krieg zu mildern. Ein Gottesdienst am Donnerstag sollte an den Schrecken des Krieges erinnern und Gebete an die Ukrainer richten.


Die sogenannte Friedenswoche endete am Freitag, an dem nicht nur ein kleines Konzert gegeben wurde, sondern Schüler auch ein riesiges Peace-Zeichen auf dem Sportplatz bildeten. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit dem Flug der von den Schülern selbstgebastelten Friedenstauben aus dem Schulgebäude. Das Engagement für die Opfer des Krieges und die emotionale und betroffene Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg in der Ukraine wird aber weiter Teil des Schulalltages bleiben, Teil des Schullebens, wie es auch erste geflohene Kinder aus der Ukraine am Parler sind.

21.03.2022

Rosen am Parler – Farbe und Freude im Schulalltag

 

Den Schulalltag etwas bunter machen, einen Hauch von Frühling in die Schule holen - die SMV und fair world AG am Parler nutzten dazu den Valentinstag mit einer schönen Aktion nicht nur für Verliebte. Rechtzeitig wurden über 100 Rosen, passend zum fair trade Siegel der Schule natürlich fair gehandelt, bestellt. Es gab sie in vielen verschiedenen Farben. Und in der ersten großen Pause war es dann soweit, weiße, gelbe und pinkfarbene Rosen fand schnell fröhliche Besitzer und wurden guten Freundinnen bzw. Freunden geschenkt, manche fanden auch den Weg nach Hause zu den Eltern als sehr nette Geste. Der eine Euro pro Rose war es vielen Schülerinnen und Schülern wert, Farbe und Freude in den gestrigen Tag zu bringen.

14.02.2022

24.01.2022

 

Das Parler ist Gewinnerschule

 

„my vision of the future“ – ein digitaler Thementag in allen Klassen 10 in Zusammenarbeit mit Bosch AS und der KSK Ostalb, im Blick dabei die Digitalisierung und was sie schon jetzt und in der Zukunft bedeutet für junge Menschen und in der Arbeitswelt. Informationen aus erster Hand, Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Strategien der Firmen, dabei aber auch selbst kreativ sein beim Einsatz digitaler Medien, die Schülerinnen und Schüler hatten eine eigene App zu programmieren und zu präsentieren – zwei Firmen und die Lehrkräfte der Schule engagieren sich damit schon im zweiten Jahr, so dass ein besonderer Tag entstanden ist, so besonders, dass auch dieses Konzept des Parler-Gymnasiums nun ausgezeichnet wird. Damit passt der Tag bestens ins Berufsorientierungskonzept am Parler - auch das ist ausgezeichnet mit dem BoriS-Berufswahlsiegel.

 

24.01.2022

 

Digitale Kooperation am Parler – Bosch und die KSK gestalten den Tag „my vision of the future“

Am Donnerstag, den 9.12.21 fand der zweite digitale Thementag mit Bosch AS und der Kreisparkasse Ostalb unter dem Motto „my vision of the future“ digital am Parler-Gymnasium statt. Die Vernetzung zwischen zwei Unternehmen und drei Klassen in unterschiedlichen Räumen gelang dank der digitalen Technik.
In Onlinevorträgen wurden zunächst den Schülerinnen und Schülern von Andreas Nebert, Ausbildungsleiter bei Bosch, Perspektiven der Technik und die Zukunft der Arbeitswelt aufgezeigt sowie von Johannes Fauser, Leiter des CAE Center (computer aided engineering), Einblicke in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit am Beispiel des autonomen Fahrens vorgestellt. Herr Nebert zeigte zudem die Arbeitsbereiche auf, in denen sich die Firma zurzeit bewegt und erläuterte, wohin sich Bosch in Bezug auf die Digitalisierung entwickeln möchte. Auf großes Interesse stießen die aufgezeigten Karrieremöglichkeiten beim weltweit größten Industrietechnikhersteller.
Am Vormittag galt es vor allem für die Schülerinnen und Schüler, selbständig kreativ zu werden und ihr eigenes Spiel bzw. die eigene Anwendung zu entwickeln. In der Arbeitswelt der Zukunft, so die Perspektive von Bosch, werden digitale Kompetenzen immer wichtiger. Mit Hilfe geeigneter Materialien und einer Anleitung zur Bedienung der App ,,Pocket Code", in zwei der drei Klassen wurde damit gearbeitet, ging es in die Programmierphase, die Neugier war groß, ob es gelingen würde, in der Kürze der Zeit ein Spiel zu programmieren. Gegen 12:30 Uhr präsentierten dann Schüler*innen aus den verschiedenen 10er Klassen ihre Ergebnisse mit Hilfe einer kurzen Präsentation und tauschten ihre Erfahrungen während der Spieleerstellung aus – digital im Rahmen von Videokonferenzen und mit dem Feedback von Bosch. Und es ist gelungen, die programmierten Apps konnten sich sehen lassen und die anstehende Mittagspause durfte zufrieden genossen werden.

Am Nachmittag knüpfte Frau Manuela Trinkhaus, Ausbildungsleiterin der Kreissparkasse, den Vormittag an und zeigte auf, dass auch bei den Arbeitsfeldern der Kreissparkasse digitale Themen wie Banking Apps und Bitcoins eine große Rolle spielen. Auf die Frage, ob man in Zukunft überhaupt noch Bankkaufleute braucht, antwortete Frau Trinkhaus, dass der persönliche Kontakt zwischen Bankkaufleuten und den Kunden auch in der digitalen Welt einen festen Platz haben wird. Des Weiteren wurden die vielfältigen Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorgestellt. Insgesamt gab der Thementag einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsfelder bei Bosch und der KSK. Deutlich wurde den Parler-Schülern der Klassen 10 allerdings, dass für die Arbeit der Zukunft in allen Berufs- und Arbeitsfeldern digitale Kenntnisse unabdingbar sind.
Mit diesem Tag wird sich das Parler-Gymnasium zusammen mit Bosch AS am Wettbewerb „Bildungspartnerschaft digital“ beteiligen und auch Schulleiter Thomas Eich hofft auf ein gutes Abschneiden, aber mehr noch auf die erfolgreiche Fortführung dieses Projekts.

15.12.2021

Lesen als Superpower – Vorlesewettbewerb 2021 am Parler

Unter dem Motto „Lesen ist eine Superpower“ steht der diesjährige Vorlesewettbewerb in den Klassen 6 und am Parler haben die 6 Finalistinnen und Finalisten aus den drei Klassen 6 gezeigt, wie kurzweilig das gelingen kann. Dazu gab es, wie in jedem Jahr, gleich passende Buchtipps für die Mitschüler.

 

Und schon wieder Vorlesewettbewerb unter Pandemiebedingungen: Statt dreier Klassen in einem Raum hat es die technische Ausstattung am Parler möglich gemacht, einfach drei Räume mittels Videotechnik zu verbinden. Und damit gab es in diesem Jahr also wieder das große Publikum und keinen Geisterwettbewerb nur vor der Jury - alle Sechstklässler waren dabei, als Ihre Klassensieger zeigten, was sie können. Und die Jury, bestehen aus D-Lehrkräften, Elternteil, ehemaliger Schulsiegern Jara Veit und Schulleiter Thomas Eich staunte nicht schlecht über das, was sie auf die Ohren bekamen. „Texte aus spannenden Jugendbüchern“, so Organisatorin Melanie Miedler, „die können helfen, aus der viel zu langen Geschichte „Virus“ auszubrechen, sich wieder in eine Welt hineinzudenken, die nicht von Corona bestimmt wird.“
So nahmen die Finalisten Elif Kiraz (Das Mädchen aus den Bergen von Heather-Lee), Mathilda Lippold (Alea Aquarius von Tanya Stewner), Leni Schumm (Ruby Fairygale von Kira Gembri), Florian Bijelonjic´ (Ein echt wildes Abenteuer von Jeff Kinney), Nora Kümmel (Momo von Michael Ende) und Gottlieb Damjan Schachner (Robinson Crusoe von Daniel Defoe) vor Mikro und Kamera aber hinter Plexiglas  Platz (so konnte ohne Maske gelesen werden) und die Zuhörer konnten mit ihnen auf eine kurze Reise in die verschiedenen Geschichten – alle gut geeignet, um unter dem Weihnachtsbaum aufzutauchen.
Gottlieb Damjan, Leni und Elif durften dann im Finale aus dem ihnen unbekannten Buch „Gertrude grenzenlos“ von Judith Burger lesen. Auch dabei überzeugten alle 3 mit viel Ausdruck und Temperament, Lesesicherheit und passender Betonung, so dass die Platzierungen schwierig zu vergeben waren, sich die Jury nicht auf einen dritten Platz einigen konnte. Damit wurden Leni und Elif tolle Zweitplatzierte und das Parler wird in der nächsten Runde vom Schulsieger Gottlieb Damjan vertreten – herzliche Glückwünsche. „Gewinner“, so Eich, „seid ihr aber alle, denn als Klassensieger seid ihr ins Finale gekommen und mit viel Mut und Ausdruck habt ihr uns wirklich auf kurze Ausflüge in eine Welt ohne Corona mitgenommen.“

15.12.2021

Es steht der Wunschbaum am Parler

Ein Weihnachtsbaum in der Adventszeit ist Tradition, diesmal ist es aber ein Wunschbaum, gestaltet durch die Klasse 6b mit Ihrer Kunstlehrerin Stefanie Krüger. Und die Kinder haben was zu sagen auf ihren Wunschkugeln, haben viele verschiedene Wünsche, Wünsche, die sich auch an die Erwachsenen richten.

 

Auf den Wunschkugeln am Parler findet man keine Spielkonsole, kein neues Smartphone, kein Videospiel, auch keine Bücher. Man findet zum Teil Erstaunliches und Überraschendes, was sich die Klasse 6b vergangene Woche für die gestalteten Weihnachtskugeln am traditionellen Tannenbaum des Parlers überlegt haben. Corona, wie kann es sein, ist ein großes Thema. Mit Corona, so ist es mehrfach zu lesen, sollen auch die Masken wieder verschwinden. Gesundheit wird genannt, aber auch kein Hunger auf der Welt, für alle ein warmes Zuhause und das nötige Glück, um zufrieden Leben zu können.


Übrigens, so sehen es die Schüler der 6b, sollte das auch für die Tiere gelten, besonders Hunde und Katzen scheinen einigen Kindern am Herzen zu liegen, die Tierquälerei soll endlich enden und der Lebensraum seltener Tiere besser geschützt werden. Ähnlich am Herzen wie die Tiere liegen die Sommerferien und ein warmes Frühjahr, hoffentlich ohne Corona. Ein Jahr 2022 ohne Gefahren soll es geben, ein Jahr 2022, in dem sich die Erwachsenen mehr um das Klima bemühen und welches weniger Katastrophen bereithält. Das Parler, so ist es auch zu lesen, darf oder soll sogar bleiben, wie es ist, aber der Bruder soll auch ans Parler kommen. Und, für Krüger ein erstaunlicher Wunsch, sie soll Skifahren können – ist das der Wunsch nach weißen Weihnachten?
Die Wünsche zeigen deutlich, was auch Kinder beschäftigt und das Geld nicht an erster Stelle steht. Und sie zeigen, wie sehr Corona die Kindheit beeinflusst und wie groß der Wunsch ist, ohne die Sorge vor Krankheit und Infektion wieder Kind sein zu dürfen. „Für viele genannte Wünsche“, so Schulleiter Thomas Eich, „lohnt es sich, dass wir Erwachsene uns stärker bemühen“. Es kommt das Jahr 2022 – haben Sie schon den passenden Vorsatz?

 

29.11.2021

11.11.2021

Was würden Jugendliche bei der Bundestagswahl wählen? Parler-Schüler simulieren die Wahl

An Politik uninteressierte Jugendliche? Am Parler zeigt sich ein anderes Bild: Die Schüler stehen Schlange – und zwar nicht, um in der Mensa Pommes zu ergattern, sondern um an der ‚Wahl zum Deutschen Bundestag‘ teilzunehmen.
Aber Jugendliche dürfen doch noch gar nicht wählen, wird sich jetzt der aufmerksame Leser fragen. Das stimmt natürlich, allerdings konnten am Parler die Schüler im Rahmen der Juniorwahl, einem Projekt des gemeinnützigen und überparteilichen Vereins Kumulus e.V., teilnehmen, um ihrer politischen Meinung Ausdruck zu verleihen. Die Juniorwahl ist ein Projekt, bei dem die Schüler mit realen Wahlzetteln aus ihrem Wahlkreis die Wahl im schulischen Rahmen simulieren, bevor sie dann in wenigen Jahren selbst zu Erstwählern werden.
In der Woche vor der Bundestagswahl war es dann soweit: Der Streitschlichterraum wurde kurzerhand zum Wahlraum umfunktioniert, die Wahlurne und die Wahlkabinen wurden aufgestellt und alle Schüler ab Klasse acht, also sobald sie Gemeinschaftskunde haben, erhielten eine personalisierte Wahlbenachrichtigung, mit der sie wählen gehen durften:
„Es ist äußerst spannend zu sehen, wie viele Schüler aller Klassenstufen Interesse an der Wahl zeigen und wählen möchten“, freuen sich die Organisatorinnen und bewerten das erstmalige Durchführen des Projekts als Erfolg: „Uns ist natürlich bewusst, dass es insbesondere für die jüngeren Schüler noch etwas schwierig ist, die komplexen Zusammenhänge vollständig zu begreifen, dennoch haben wir schon etwas erreicht, wenn sie sich für die politischen Vorgänge interessieren, sich eine eigene Meinung bilden und vielleicht auch die Bundestagswahl mit Interesse verfolgen“.
Und was ist nun das Ergebnis der Juniorwahl?
Wenn es nach den Schülern des Parler ginge, wäre das Direktmandat im Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd mit deutlichem Vorsprung an den SPD-Kandidaten Tim-Luka Schwab gegangen. Interessant ist, dass sich beim Ergebnis der Zweitstimmen die Grünen und die FPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert haben. Ein Wahlergebnis, das durchaus repräsentativ zu sein scheint, wenn man vergleicht, was junge Wähler bei der Bundestagswahl 2021 gewählt haben.

27.09.2021

Team Parler gewinnt das Makerfestival 2021

Die beste Erfindung beim diesjährigen Makerfestival von MakeYourSchool, so sah es das Publikum, kommt aus Schwäbisch Gmünd. Das Team PGIT21 des Parler-Gymnasiums um Tim Hirschmiller, Julian Dolderer, Julian Friedel und Moritz Kaißer hat einen vollautomatischen Desinfektionsmittelspender mit Besucherzähler und Luftqualitätssensor entwickelt – echter schwäbischer Erfinder- und Tüftlergeist.

Dank eines überzeugenden Bewerbungsvideos wurde PGIT21 zum Maker Festival am 11. September 2021 eingeladen. Sechs Teams aus ganz Deutschland traten mit ihren Hacks an, dargestellt in eigenen Videos, und wollten damit das Publikum deutschlandweit von ihrer Idee überzeugen. Und überzeugt haben Tim, Julian, Julian und Moritz mit Ihrem Auto-DS+, der mittlerweile nicht nur ein Desinfektionsmittelspender ist, sondern Besucher zählt, kommende wie gehende, dabei die eingestellte Maximalanzahl überwacht, die Luftqualität misst und gegebenenfalls Alarm gibt. Natürlich wird auch der Füllstand überwacht und alle Werte sind an einem Display ablesbar.    
Große Freude über diesen Tüftlerpreis herrscht nicht nur im Team, sondern auch im Parler-Gymnasium. Schulleiter Thomas Eich, der dem Finale mittels Livestream beiwohnte, ist beeindruckt von der Leistung seiner Schüler. „Da wird ein Samen mit den Hackdays gepflanzt, die Neugier geweckt und plötzlich werden den Schülern die Möglichkeiten der Technik, Sensorik und Informatik deutlich. Daraus entsteht dann mit viel Eigeninitiative und Engagement ein Projekt und zeigt in eindrucksvoller Art, wozu Schüler in der Lage sind. Wenn Schule einen solchen Prozess entfalten kann, dann ist das für mich gelingende Schule.“

27.09.2021


Schulpreis "Jugend und Wirtschaft" für das Parler!

Der Leistungskurs Wirtschaft am Parler-Gymnasium, ein Kooperationskurs mit dem Hans-Baldung-Gymnasium, bekam am 15.09.2021 den Schulpreis des Projekts „Jugend und Wirtschaft - Schüler werden Reporter“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Frankfurt überreicht. Im Mittelpunkt des Projekts steht das Schreiben von Zeitungsartikeln über Unternehmen oder Branchen, welche neu sind, sich mit aktuellen Themen beschäftigen oder gerade in der jetzigen Zeit sehr interessant und für die Zukunft relevant sind. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von ihrer Lehrerin Frau Dr. Doris Pfleiderer. Ziel ist die Veröffentlichung im Jugendteil der FAZ.

Das „Jugend und Wirtschaft“ Projekt der FAZ stellte die Schülerinnen und Schüler im Verlauf des letzten Schuljahres vor einige Herausforderungen, wie zum Beispiel ein Interview mit einem Geschäftsführer zu führen, Hidden Champions aufzuspüren, Umsatzzahlen zu erfragen oder insgesamt einen Artikel zu verfassen, der den Ansprüchen der FAZ gerecht wird. Im Laufe des Jahres werden noch weitere Artikel des Kurses in der FAZ erscheinen. Seit Jahren ist dieses Projekt fester Bestandteil des Wirtschaftsunterrichts am Parler-Gymnasium, bietet dabei hautnah Einblicke in unterschiedliche Unternehmen. Und seit Jahren erscheinen deshalb Zeitungsartikel aus Gmünd in der FAZ. Mit dem Schulpreis für das Parler-Gymnasium verbunden war für den Wirtschaftskurs ein spannender Ausflug nach Frankfurt, ein schickes Hotel, eine feierliche Veranstaltung mit wichtigen Gästen und anschließendem einem großen Buffet, der Besuch im Geld-Museum und vor der Heimfahrt noch ein gemeinsames Essen im Restaurant. Schulleiter Eich gratulierte dem Kurs für diese tollen Leistungen herzlich, zeigte sich dabei ein wenig neidisch, diesen Ausflug, die Coronaregeln sind schuld, verpasst zu haben.
Das gewonnene Preisgeld von 2500€ soll zum Wohle der Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden, ein Teil geht z.B. in die Abiturkassen beider Gymnasien.

 

Mit sonnigem Big Band Sound aufgenommen am Parler

65 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler konnten nicht nur Sonne, frische Luft und Big Band Musik genießen, sie wurden auch herzlich von der Schulgemeinschaft am Parler begrüßt und aufgenommen.
„Die Schule ist wie eine Reise“ begrüßte Schulleiter Thomas Eich die neuen Fünfer am Parler. Coronabedingt und aus Verantwortung fand die Begrüßung zum ersten Mal auf dem Sportplatz statt. Abstand war so kein Problem, die Maske damit nicht notwendig. Eich freute sich sehr, in fröhliche, neugierige, aber auch gespannte Gesichter zu blicken.

Mit dem Ende der Sommerferien jetzt also auch für die Parler-Fünfer beginnt für sie ein neuer und aufregender Abschnitt, die Reise Gymnasium mit Ziel Abitur. Eine Reise ist spannend, aufregend, man erlebt Neues und Ungewohntes, mal Leichtes, aber auch mal Schwieriges, man ist aber nie alleine auf dieser Reise. Und, so Eich weiter, eine Reise ist wie das Leben, Fehler gehören dazu, Mut und Zuversicht gehören dazu, Unterstützung und Gemeinschaft ebenso. Und ein Rucksack in Form eines Sportbeutels mit der Parler-Eule spendiert gleich der Förderverein der Schule.
Um das Parler-Gymnasium gleich als Team zu erleben, begrüßten auch die Schülersprecher Franka Speckle und Benedikt Winker die Neuen herzlich, gab die Elternbeiratsvorsitzende Christiane Rißel den Kinder die besten Wünsche mit auf den Weg und lud die Eltern dabei ein, sich für die neue Schule ihrer Kinder zu engagieren, denn es lohnt sich. Annalena Gross als frischgebackene Abteilungsleiterin und zuständig für die Unterstufe freute sich über die vielen fröhlichen Gesichter und erklärte das Konzept der Buspaten am Parler. „Auch bei Eurem Weg zur Schule und wieder nach Hause wollen wir Euch in den ersten Tagen nicht alleine lassen“, so Gross. Im Mittelpunkt der ersten Tage steht das Kennenlernen der Schule, das Zusammenfinden der neuen Klassen und ganz besonders der Aspekt, sich an der neuen Schule wohlzufühlen. Denn wenn das gelingt, dann ist man auch erfolgreich. Marisa Desirò als Schulsozialarbeiterin unterstützt dabei nach Kräften.
Nicht ganz neu ist die Schülerfirma Forward Parler mit Unterstützung von Doris Pfleiderer, die im Sinne der Nachhaltigkeit Edelstahltrinkflaschen verkauft. Ganz neu und passend zur 5er-Einschlung ist jetzt auch die entsprechende Vesperbox mit im Programm – erhältlich über die Schule.
Ein Satz fiel auf dem Sportplatz allerdings nicht: Eich möchte nicht Kanzler werden, das sei sicher. 

14.09.2021